Diabetes - nicht unterschätzen!
Hallo Medfriends,
ich habe seit einigen Jahren Diabetes. Da mein Körper schon lange unter dieser Krankheit zu leiden bevor ich diese Diagnose bekam, habe ich heute unter den extremen Folgen zu leiden. Zum Beispiel hat der Zucker meine Bauchspeicheldrüse erheblich geschädigt, dass ich fast gestorben wäre. Durch Medikament und eine strenge Diät lebe ich Gott sei Dank heute noch. Ich möchte dieses Forum nutzen, um aufzuzeigen, dass doch viele die Krankheit unterschätzen und somit leichtfertig mit ihrer Gesundheit und auch mit ihrem Leben umgehen. Ich war früher ein lebensfroher, recht dicker Mann. Durch meine Krankheit bin ich jetzt nur noch Haut und Knochen und sehe meiner Meinung nach zehn Jahre älter aus als ich bin (52 Jahre).
Durch die Diabetes ist meine Haut sehr empfindlich geworden, bekomme so sehr schnell blaue Flecken und Blutergüsse. Außerdem habe ich ein geringeres Schmerzempfinden, welches sehr gefährlich sein kann. Vor einigen Monaten bin ich zum Beispiel war es mir in der Nacht sehr kalt und ich habe mir meine Heizdecke eingeschaltet. Leider war diese schon sehr alt und ist deshalb überhitzt. Ich habe dies viel zu spät bemerkt, sodass ich an meinem Fuß schwere Verbrennungen erlitten habe. Bis heute habe ich damit Probleme, da diese Stelle einfach nicht richtig abheilt. Dadurch kann ich auch nicht richtig laufen. Das ist jedoch noch nicht alles. Wahrscheinlich ist es einigen geläufig, dass Diabetes auch die Sehkraft beeinträchtigen kann. Bei mir lösten sich nicht nur die beiden Bindehäute, sondern auch die Sehkraft ist auch eingeschränkt. Auf dem linken Auge sehe ich fast garnichts mehr und leider macht mir seit kurzer Zeit auch das andere Kopfzerbrechen. Als Familienvater, der für das Haupteinkommen verantwortlich ist, mache ich mir natürlich Gedanken, wie das alles weitergehen soll. Auch vor einer weiteren Augenoperation habe ich natürlich Angst, denn ich bekomme alles mit. (Das muss so sein.) Abgesehen von den Augen haben sich die anderen Sachen wieder normalisiert und ich kann mit meiner Krankheit umgehen. Dass ich manchmal auf bestimmte Essenssachen verzichten muss oder ich mich manchmal einfach schlecht fühle, ist für mich okay. Aber ich weiß auch, dass ich aufgrund meiner geschädigten Bauchspeicheldrüse nicht die gleiche Lebensdauer haben werde wie ein gesunder Mensch.
Deshalb rate ich jedem, regelmäßig zum Arzt zu gehen und sein Blutbild durchchecken zu lassen, damit diese Teufelskrankheit früh erkannt wird und nicht das Leben auf kurz oder lang zerstört oder zumindest nicht mehr lebenswert macht.
Gruß,
Dr. Bundschuh.
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Da Diabetes auf dem Weg ist, eine Volkskrankheit zu werden und man den Beginn auf nicht selbst bemerkt, kannman Diabetes meiner Meinung nach nicht ernst genug nehmen. Wege zur Diabetes gibt es viele, heilung noch nicht, und diese Krankheit mit ihren vielen Angriffspunkten wie Augen, Haut, Organe etc. ist tückisch. Also kann man nur jedem raten sich ab und zu durchchecken zu lassen (ich selbst sollte das auch mal tun). Vielleciht sollte der gesetzgeber hier auch mal Aufklärung betreiben und Vorsorgeuntersuchungen bezahlen, wäre ein Schritt in die richtige Richtung!
Sehe ich ähnlich, Einstein, aber was man auch sagen kann, ist daß heute viele Diabetiker sich besser im Alltag zurechtfinden können und es bessere Methoden gibt, den Blutzucker unter Kontrolle zu halten. Ich erinnere mich dazu an einen Film aus den 70er Jahren glaube ich, in dem eine Diabetikerin kurz fälschlicherweise für eine Heroin-Süchtige gehalten wurde, weil sie sich eine Insulin Spritze "setzen" musste. Eine Bekannte von mir hat heutzutage immer ein kleines Gerät dabei, mit dem sie mit einem kurzen Stich in die Fingerkuppen, ihren Insulin Gehalt im Blut kontrollieren und dann ggf. regeln kann. Andererseits wird heute bereits bei jeder Blutuntersuchung auf Zucker im Urin untersucht und ich denke die Vorsorge dazu ist ganz gut. Ein früherer Freund hat mir vor Jahren erzählt, als eine Bekannter an Diabetis erkrankt war, daß eine frühe Reaktion von dieser Person eben gewesen sein sollte, sozusagen im Anfangsstadium der Krankheit, daß jenen verstärkt Getränke ohne Zucker zu sich nehmen musste, anscheinend um den Insulinspiegel unbewusst zu regulieren. Ich weiß jetzt aber nicht, ob das nicht nur ein Gerücht ist/war. Bei älteren Patienten scheint es auch Probleme im Krankheitsverlauf mit der Durchblutung entfernter Kürperregionen, wie Füße/Zehen und Fingerkuppen zu geben, habe ich von einer anderen Freundin gehört , die als Krankenschwester arbeitet.
Naja, insgesamt schon recht beeinträchtigend, manche Menschen sollen aber auch bisweilen Probleme mit der Bauchspeicheldrüse haben, ohne an Diabetis erkrankt zu sein.
Mein Bruder hat seit 15 Jahren Diabetis. Er hat das damals mit 12 bekommen. Er hat innerhalb eines Tages eine ganze Kiste Wasser in sich rein geschüttet. Und als das Wasser leer war hat er mit allem anderen weiter gemacht. Er hing auch häufig unter dem Wasserhahn, weil er nur noch Durst hatte. Dadurch kam seine Erkrankung erst raus.
Inzwischen muss er sich selbst nicht mehr spritzen, allerdings liegt das daran, dass er auf ein Pumpensystem eingestellt wurde. Er kann damit auch ganz normal auf dem Bau arbeiten, muss halt regelmäßig die Möglichkeit haben zu Essen und seinen Zucker zu messen (was er leider nicht mit der erforderlichen Gewissenhaftigkeit erledigt). Trotz allem sind seine Werte zwar im oberen Bereich, aber immerhin in Ordnung.
Jetzt habe ich von einer Untersuchungsmethode mit Ultraschall gehört. Ich weiß nur so viel, da soll die Bauchspeicheldrüse mit untersucht werden. Was ist das für eine Untersuchung und weshalb wird die von Diabetologen empfohlen?
Klar íst es wichtig, den Diabetes rechtzeitig zu erkennen. Der hohe Zuckerspiehel im Bluit kann einfach viel anrichten. Jeden Tag, den die Krankheit früher erkannt und behandelt wird, mindert die Schädigung.
Ich denke, ein Problem ist einfach, dass viel zu wenig Leute die Vorsorgeuntersuchung nutzen. Das trifft sicher nicht nur auf die allggemeine Vorsorge zu, wo ein Diabetes erkannt werden könnte, sondern auch auf die verschieden Krebsvorsorgen. Das ist jetzt hier aber nicht das Thema. Aber durch regelmäßige Vorsorge lässt sich schon einigges Erkennen.
Carina, was du gesagt hast, ist sicher häufig so. Oft fällt bei Zuckerkranken auf, dass sie vermehrt trinken. Ob sich das dann nur auf zuckerfreie Getränke beschränkt, weiß ich nicht. Aber der Grund einen Arzt aufzusuchen ist wohl echt häufig der verstärkte Durst. Vor allem bei Kindern, wenn das den Eltern auffällt.
Und wenn man mal erkrankt ist, muss man schon besonders auf sich achten. Was mein Vorschreiber mit der Heizdecke erlebt hat ist garnicht so selten. Ich bin im medizinischen Bereich tätig, und habe schon häufiger Patienten mit schlimmen Fußwunden gesehen, die von drückenden Schuhen stammten. Da das Schmerzgefühl nicht mehr so da ist in den Füßen/Zehen spürt man die Druckstelle nicht und sie verschlimmert sich beim Weiterlaufen bis zu offenen Stellen. Da oft dann auch die Wundheilung eingeschränkt ist (wegen der schon angesprochenen schlechterten Durchblutung) kämpfen die Leute oft lange mit soclhen Stellen. Ich denke, gut angepasste Weiche Schuhe sind da einfach echt Gold wert.
Mit den heutigen Medikamenten ist es ja gut möcglich, mit einem Dieabetes gut klar zu kommen. Aber dieenigen sollten halt einfach gut auf sich achten. Ich habe einfach schon zu viele nicht heilen wollende Wunden gesehen, da muss man echt vorher aufpassen!