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Zahnpflege und Mundhygiene

Zahnpflege und Mundhygiene

Voraussetzung für langfristig gesunde Zähne ist eine sorgfältige Mundhygiene, denn diese hilft, Zahnfleischentzündungen, Karies und Mundgeruch zu vermeiden. Zum Auslöser von Zahnfleischerkrankungen und Karies zählen bakterielle Zahnbeläge - auch Plaque genannt. Besonders wichtig ist deshalb, regelmäßig die Zahnoberflächen und auch die Zwischenräume zu reinigen. Mittlerweile steht eine Vielzahl an Reinigungsgeräten und Hilfsmitteln für die Zahnpflege zur Verfügung. Trotzdem gibt es einige Hinweise, die beim Reinigen der Zähne zu beachten sind:

Zähneputzen: am besten nach jeder Mahlzeit, im Idealfall morgens, mittags und abends, mindestens jedoch zwei Mal am Tag - morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen. Vor dem Putzen den Mund zunächst mit Wasser ausspülen, das entfernt grobe Speisereste. Nach dem Verzehr von sauren Speisen und Getränken (Cola, Fruchtsäfte) erst ca. eine Stunde mit dem Putzen warten, sonst können Schäden an der Zahnsubstanz entstehen.

Zur richtigen Mundpflege gehört aber auch die Reinigung der Zunge, deren Oberfläche eine besonders gute Möglichkeit für die Ablagerung von Bakterien bietet. Für die Pflege der Zunge gibt es spezielle Zungenreiniger, mit denen der bakterielle Belag abgeschabt werden kann.

Wie sieht es denn bei euch mit der Zahnpflege aus? Schafft ihr es, euch jeden Tag drei Mal die Zähne zu putzen, oder greift ihr stattdessen auch mal auf einen zahnpflegenden Kaugummi zurück? Freue mich auf eure Reaktionen. Matthias


Mundhygiene

Also Matthias, ein sehr grundsätzliches und interessantes Thema, was uns auch allen auf der Zunge liegt. Mit den Zähnen ist das so eine Sache, als Frau legt man natürlich mehr Wert auf ein frisches angenehmes Lächeln und die dazugehörige Pflege, aber auch die Männer geben sich inzwischen mehr Mühe als früher. Schlechter Atem ist verpönt und unerwünscht, bisweilen auch recht unangenehm. Früher gab es ja Atemspray, man kennt das von Vertretern, die zu Kundenbesuchen müssen und sich immer vorher im Auto ein bis zwei Mal rasch etwas in den Mund gesprüht haben. Ich habe so ein Spray einmal im Handschuhfach eines Bekannten gefunden, es wirkt total schnell, aber meist nur einen kurzen Moment. Viele unangenehme Mundgerüche kommen nun nicht einmal von den Zähnen direkt, sondern bei einigen Personen auch direkt aus dem Magen, Ernährungsprobleme, Unverträglichkeiten usf. Knoblauchgeruch, vor dem sich manche auch Nicht Vampire, panisch fürchten, ist da eher schon eine Bagatelle. Zudem Knoblauch auch erwiesenermassen recht gesund sein soll, auch für innere Organe wie Magen und Darm. Heute hilft tatsächlich, ich benütze die auch, das kleine, angeblich sogar zahnreinigende Kaugummi mal zwischen durch, einige bevorzugen auch die kleine Minze, etwa Vivil und anderes. Aber die Kaugummis haben auch eine unangnehme Nebenwirkung, die mir ,manchmal schon Bauchweh bereitet hat, sie wirken verdauungsfördernd, auch wenn man/frau es gerade nicht will oder braucht. Das steht übrigens auch relativ sichtbar, kleingedruckt auf der Packung und dort wird meist auch von zu großem Verzehr gewarnt. Wenn ich dann ausserdem lese, was dort alles für Zusatzzucker und andere Stoffe enthalten sind, erinnert mich das bisweilen schon an einen Beipackzettel für Medikamente.
Ich betreibe auch regelmässige Zahnpflege, aber schaffe es auch nicht immer, mir nach jeder Mahlzeit die Zähne zu putzen, Zahnseide habe ich auch schon verwendet und die ist ja bekanntlich und gut für die Zahn-Zwischenräume. Ich erinnere mich noch gut an einem Kolllegen vor Jahren in einer Firma, der immer direkt nach dem Besuch der Kantine in die Waschräume verschwunden ist, um sich sofort die Zähne zu putzen. Manchmal reicht das dann aber auch nicht aus, einige Bekannte von mir haben schon in jüngeren Jahren so deaströsen Karies, daß sie Teile ihrer Zähne frühzeitig ersetzen mussten. Wohingegen zwei andere, gute Freunde von mir, auch mit normaler Zahnpflege, gar nichts an den Zähnen haben. Ein Freund hat eine einzige Plombe, un der ist inzwischen Mitte 40! Diese Plombe rührt ausserdem daher, daß er irgendwann Mal versehentlich auf einen Kirschkern gebissen hat, wie er mir verischerte und dabei ein Sztück vom Zahn angebrochen ist. Ausserdem hat er natürlicherweise recht schöne und helle Zähne, er trinkt wenig Alkohol tund raucht überhaupt nicht. Also Zähne sind anscheinend auch ein wenig genetisch bedingtes Erbgut, könnte man sagen.
Letztens habe ich zu diesem Thema noch gelesen, daß es wichtig ist, wie einem schon als Kind die Zahnpflege nähergebracht wurde, besonders die Backenzähne sollten regelmässig und intensiv geputz werden, da diese sonst schnell von Karies angegriffen werden und irgendwann frühzeitig einfach stückeweise abbrechen, da hilft dann nur eine größere Zahnbehandlung.
Ich hatte recht früh einige Weisheitszähne, die sich dann in den letzten Jahren auch bald verabschiedet haben. Aber dann soll ja mehr Platz im Mund für andere Zähne sein. Heute ist es übrigens auch bei Erwachsenen wieder chic und angesagt, bei altersbedingten Zahnfehlstellungen eine Zahnspange zu tragen. Entgegen der früheren Lehrmeinung kann man auch noch Zähne im Erwachsenenalter sanft in ihrer Stellung korrigieren. Aber die Bereitschaft und Möglichkeiten dazu muss/sollte man mit einem spezialiserten Zahnarzt besprechen. Zahnärzte sind ja auch ein glorreiches Thema, ich kenne viele und habe da bereits sehr vielschichtige Erfahrungen gemacht, das wäre doch auch mal eine Diskussion wert, oder? Gruß, Ca.

genetische Vorteile

Hallo Carina,

sehr interessant was du zum Thema genetische Vererbung und Zahnprobleme schreibst. Ich denke auch, dass die Gesundheit von Zähnen tatsächlich ein großes Stück abhängig davon ist, welches Erbgut man selbst mitbekommen hat.

Meine Tochter zum Beispiel hatte noch nie Probleme mit Karies oder anderen Erkrankungen der Zähne. Ihr Zahnarztbesuch dauert jedes mal maximal 5 Minuten, denn es ist sowieso immer alles in Ordnung. So ein Glück haben aber leider nicht alle Menschen. Diese Erfahrung, die du beschrieben hast, dass manche Menschen alles mögliche tun, um ihre Zähne zu pflegen und sauber zu halten aber trotzdem Karies bekommen, kann ich ebenfalls bestätigen. Inwieweit hier aber die Zahnpflege in der Kindheit mitverantwortlich ist, kann ich nicht genau sagen. Sicherlich wird durch regelmäßiges Zähneputzen im Kleinkindalter schon ein wichtiger Grundstein gelegt, aber ich denke nicht, dass das die einzige Gefahrenquelle für schlechte Zähne ist.

Eine große Rolle spielt bei der Problematik soweit ich weiß auch die Beschaffenheit der Mundflora. Je nachdem, welche Bakterien darin vorhanden sind, kann die Entstehung von Karies begünstigt werden.

Zum Thema Zahnkorrektur muss ich ebenfalls sagen, dass es wohl vorteilhafter ist, die Fehlstellungen in der Kindheit und Jugend zu korrigieren. Wer möchte schließlich später mit unschönen dauerhaften Zahnspangen durch die Gegend laufen. Sicherlich gibt es auch die "unsichtbaren" Varianten, aber die werden nicht von der Krankenkasse übernommen und sind sehr teuer.

Mit Zahnärzten habe ich bisher zum Glück nur recht gute Erfahrungen gemacht. Bei dir hört es sich ja so an, als hättest du auch anderes zu berichten? Grüße, Matthias

Zahngesundheit und Genetik

Auch ich kann von meiner Freundin berichten, die mit 33 Jahren noch kein einziges Loch hat und auch nicht übermäßig auf Ihre Mundhygiene achtet. Sie geht auch schon einmal ohne Zähneputzen ins Bett.Eine andere Freundin hingegen putzt sich immer die Zähne, benutzt Zahnseide und was es da sonst noch so gibt - hat aber schon vier Kronen und zwei Wurzelbehandlungen hinter sich. Da denke ich auch, dass Karies was mit der Veranlagung zu tun haben muss.Grüße

gesunde Zähne

Hallo zusammen,

also ich bin auch eine von diesen Personen, die selbst gar keine Probleme mit Karies hat. Ich bin inzwischen 26 und habe noch kein einziges Mal in meinem Leben einen Bohrer gesehen.

Dabei kann ich eigentlich nicht sagen, dass ich mir übermäßig viel die Zähne putze. Ich putze eigentlich nur ein Mal am Tag und das reicht mir völlig aus. Manchmal hat man natürlich auch tagsüber das Gefühl, einen starken Belag auf den Zähnen zu haben, beispielsweise wenn man eine Cola getrunken hat. In solchen Fällen putze ich auch zwischendurch die Zähne, das ist jedoch eher die Ausnahme.

Zahnseide & Co. benutze ich nicht - dafür bleibt mir meist nicht genügend Zeit oder ich bin eben einfach zu faul dazu. In der letzten Zeit hatte ich komischerweise hin und wieder das Gefühl, ein leichtes Ziehen im Backenzahn zu verspüren, vor allem wenn eben durch das Kauen ein gewisser Druck erzeugt wurde. Habe natürlich schon befürchtet, bald zum Zahnarzt gehen zu müssen weil sich möglicherweise ein Loch gebildet hat. Inzwischen bin ich seid ein paar Wochen wieder völlig beschwerdefrei und die Sache hat sich somit wieder erledigt. Grüße, Luisa



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